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Günstige Tarife und mehr
CariLat.de
Sie ist eine deutschsprachige Website mit direktem Draht zu einem Experten vor Ort, der unter anderem die günstigsten Tarife für Mietwagen
im Land anbietet: www.belizenet.de , Mitglied der BTIA
(Belize Tourism Industry Ass.) und Mitglied der Belize Audubon Society. Wer sich dort einklickt, erhält zunächst einen guten Überblick über die
touristischen Attraktionen von Belize, viele nützliche Reisetipps und -Informationen, wobei sich schon unter den aufgelisteten sehenswerten Zielen der
Experte vor Ort bemerkbar macht, der für den Inhalt verantwortlich ist: Bruno Kuppinger, Reiseleiter für aventoura in Belize und Inhaber der in Belize ansässigen Marketing-Gesellschaft IBTM,
mit der er u.a. auch im Immobilien- und Offshore-Banking-Geschäft tätig ist. Einer seiner reizvollsten belizenet.de-Tipps ist der Besuch von Sergeant
Caye, einer winzigen Korallensandinsel im berühmten Barrier Reef. Die von fünf Kokospalmen spärlich beschattete Sonneninsel ist zwar am Wochenende ein
beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen und dann ziemlich überlaufen, aber wer sich unter der Woche ein Boot chartert und sie besucht, der kann dort
dann das absolute Robinson-Feeling genießen. Sehr hilfreich auf der Website ist auch das umfangreiche Kapitel "Reiseplanung": mit Checklisten,
Adressen und Wetterhinweisen.
Internet: www.belizenet.de
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Belize
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Auf Korallensand gebaut
CariLat.de
Sie ist Madonna`s "Isla Bonita", ein Traum
aus weißem Korallensand, bunten Häuschen mit Hängematten unter
Kokospalmen und langen Seestegen mit Luxusyachten für
Hochsee-Angelfahrten wie es Hemingway liebte: Ambergris Cay. Die Insel
im Süden der mexikanischen Halbinsel Yucatan, Auftakt der Inselkette
vor Belize, verführt seit Jahren eine ganz besondere Schar von
Urlaubern mit ihrer einzigartigen Atmosphäre. Das ganze
Inselstädtchen San Pedro ist auf weißem Korallensand erbaut. Leise
surren Golf-Carts durch die Gassen, bei jedem Schritt, sogar in
manchen Lokalen spürt man den feinen Sand unter den Füssen. Die
Insulaner sind Yucatan-Indios. Mexican Flair mischt sich mit einem
letzten Hauch Flower-Power. Traveller aus aller Welt treffen sich zu
California-Sound und Tequila. Quatschen in allen Sprachen bis zum
Sonnenaufgang über Trails, Tickets und Typen. Oder über Bootstrips
zu den vielen anderen Cays und dem zweitgrößten Riff der Welt, dem
vorgelagerten Barrier Reef. Dort wimmelt es von exotischen Fischen.
Größte Attraktion: Das Great Blue Hole - eine kreisrunde
Unterwasserhöhle, die vielleicht durch einen Meteoriteneinschlag
entstand. Anreise: Nach Ambergris Caye kommt man am besten via Cancun und Belize City. In Belize City starten dann Schnellboote zur Insel.
Website von Ambergris Caye: http://www.goambergriscaye.com
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Belize
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Naturkosmetik aus dem Urwald
CariLat.de
Die
Naturkosmetikprodukte, die exklusiv
für das Maruba Jungle Resort Spa in Belize entwickelt wurden, kann man auch Online
unter www.marubatherapy.com
bestellen. Die Produktserie mit dem Namen "Maruba Therapy" umfaßt
entgiftende, nährende oder Feuchtigkeit spendende Substanzen für Haut und Haar
sowie andere gegen Zellulitis, außerdem Öle zur Aromatherapie und Massage.
Für alle wurden bei der Herstellung natürliche Produkte aus der "Apotheke
Urwald", dem Dschungel Belizes, benutzt. Die Verwendung von
Urwald-Heilkräutern für die moderne Heilkunde hat in Belize Tradition. Bereits
Anfang der Neunziger Jahre weihte der damals schon über neunzig Jahre alte
Eligio Panti, einer der letzten lebenden Maya-Medizinmänner in Belize, die
Amerikanerin Dr.Rosita Arrigo in die Geheimnisse der indianischen Medizin ein.
Die Ärztin legte damals nahe der Cha Creek Lodge die Ix Chel-Farm mit
Heilkräutern an und begann, verschiedene, nach dem Rezepten von Eligio Panti
gemixte Arzneien herzustellen und zu verkaufen.
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Belize

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Highlights für
Reiter
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Tropenwald, Vulkane und Strände: Wer die
Höhepunkte Costa Rica's im Sattel erobern will, dem bietet der
Veranstalter "Pferd & Reiter" attraktive
Sternritte und Caballito-Ritte mit Pferden aus der lokalen
Criollo-Zucht und mit Criollo-Mischungen eines
deutsch-geführten Reithofs auf der Nicoya-Halbinsel in der
Provinz Guanacaste. Die Sternritte finden während eines
achttägigen Programms statt. Ziele sind - jeweils an
verschiedenen Tagen: die Strände "Playa Negra" und
"Playa Callejone" sowie eine stillgelegte Salzmine;
der Wasserfall der Finca Norma, wo auch Gelegenheit ist,
costaricanische Cowboys, die Sabaneros, bei ihrer Arbeit mit der
Rinderzucht kennen zu lernen; ein kleiner Fischerort und ein
Schildkrötenstrand, wo die Schildkröten zwischen Nov. und
März in den frühen Abendstunden bei der Eiablage beobachtet
werden können; das Naturschutzgebiet "Pura Jungla",
ein noch nahezu unberührter tropischer Trockenwald mit
artenreicher Flora und Fauna; und der Nationalpark Rincón mit
seinen ruhenden und aktiven Vulkanen, blubbernden,
schwefelhaltigen Schlammlöchern, Wasserfällen, Geysiren und
Gerölllandschaften, wo 250 Vogelarten beheimatet sind.
Bei den Sternritten sitzt man täglich bis zu 6 Stunden im
Sattel. Die Caballito-Ritte dagegen eignen sich besonders für
Trailanfänger (in den ersten Tagen nicht länger als 2-3
Stunden), sind aber mit obigem Programm kombinierbar. Ziel der
Caballito-Reiter sind unter anderem die Mangrovensümpfe. Je
nach Jahreszeit schreiten die Pferde durch bis zu kniehohem
Wasser. Dabei können zahlreiche exotische Vögel und andere am
Wasser lebende Tiere beobachtet werden. Preis pro Person für
eine Woche inklusive Flug, Transfers, Unterkunft mit Halbpension
und Reitprogramm ab 3480 Mark.
Mehr Auskünfte:
PFERD & REITER
Internationale Reiterreisen
Rader Weg 30 A
D-22889 Tangstedt
Tel. 040-607 66 9-0, Fax 607 66 9-31
Email: hallo@pferdreiter.de
Internet: http://www.pferdreiter.de
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Costa Rica

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Ferienhaus Rincón de Descanso
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Wer sich gern fernab des touristischen Getriebe einquartiert und das Land per Bus oder Leihwagen auf eigene Faust entdecken will, kann das
Ferienhaus „Rincón de Descanso“ zu verschiedenen Tarifen mieten. Es liegt rund 40 km westlich vom Internationalen Flughafen am Rand der
zentralen Hochebene im Ort Palmitos de Naranjo ruhig auf milden 1065 m Höhe an einem Südhang auf einem 2500 Quadratmeter großen Grundstück. Zum
Haus gehören ein Schlafzimmer (französisches Doppelbett), ein Studiozimmer mit zwei Einzelbetten und einer Sitzgruppe, eine voll eingerichtete
Küchenzeile, Diele mit Einbauschränken und kleinem Tresor, ein Bad mit großem Dusche/WC , Fön und Waschmaschine, außerdem eine rund 30 qm große
überdachte Terrasse. Das Haus ist für maximal vier Personen eingerichtet. Für Bettwäsche und Handtücher wie wöchentlichen Wäschewechsel wird
ebenso gesorgt wie für die tägliche Reinigung des Hauses. Der Carport wie auch die Whirlpoolanlage im Garten des Nachbarhauses, das die Besitzer
bewohnen, können auf Wunsch mitbenutzt werden. Bis zum Kaufmann, dem Schwimmbad und den Tennisplätzen im Ort sind es vom Haus nur rund 800 m,
und nicht mehr als sechs Kilometer bis nach Naranjo und zur Panamericana, über die die 65 km entfernte Pazifikküste schnell erreicht ist.
Mehr Information: http://www.mataverde.de
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Costa Rica

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Rafting auf drei
Flüssen
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Die Weißwasser-Rafting und - Kajak-Company Costa Rica Paddle Sports
bietet - neben Tauchsafaris auf den Cocos Islands - Rafting-Touren an drei
Flüssen Costa Ricas an: dem Sarapiqui River und dem Penas Blancas River (beide
Schwierigkeitsgrad II-III) und dem Pacuare (Schwierigkeitsgrad III-IV). Freunde
dieses mitreißenden Sports können sich auf ideale Bedingungen freuen - vom
Klima bis zum Landschaftsgenuss und den Strömungsverhältnissen. Das Abenteuer
ist auch für Anfänger geeignet. Wer Lust hat, in diesen Sport
hineinzuschnuppern, kann einfache Raftingtrips buchen.
Kontakt
über die Website des Abenteuerreise- und
Tauchanbieters
Bill Beards: http://www.billbeardcostarica.com
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Costa Rica

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Geheimnisse
des Petén
CariLat.de Schlammige Pfade unter den
Gummistiefeln, Lianen, Farne und Orchideen vor der
Nase, ein meterhohes Urwalddach über dem Kopf und das
Warngeschrei der Brüllaffen in den Ohren: Wer möchte
die alten Ruinenstätten der Maya nicht am liebsten
noch so entdecken - statt im klimatisierten Reisebus
und im Touristentross auf Asphaltwegen?
Just in Flores, wo sich alle Welt trifft, um Tikal,
die berühmteste Mayastätte des Petén zu sehen,
ließ sich der Schweizer Marco Gross mit seiner
Agentur "Avinsa" nieder, die auf eben solche
Ausflüge mit Expeditions-Charakter spezialisiert ist.
Da geht es zu Fuß, im Sattel oder im Boot auf alten
Mayahandelsstrassen tief in die Dschungel-Welt des
Petén zu vielen kaum touristisch erschlossenen und
nur teilweise erforschten Ruinenstätten. Ziele, von
denen jeder Guatemala-Fan träumt und die unerreichbar
scheinen, wenn man keinen Guide besitzt: so das 105 km
von Tikal entfernte "El Mirador", die
größte bekannte präklassische Mayastätte im Norden
Tikals, oder Yaxchilan und Piedras Negras zu beiden
Seiten des Río Usumacinta, des Grenzflusses zu
Mexiko.
Die meisten Öko-Adventures von "Tikal-Travel"
sind als Kurztripps von einem bis zu fünf Tagen
konzipiert. Übernachtet wird dabei in Tuchfühlung
mit dem Urwald oder alten Mauern, in Chiclero-Camps
wie beim Tripp nach El Mirador oder in der Mayaruine
El Zotz (Fledermaus) wie während des dreitägigen
Treks von Cruce Dos Aguadas nach Tikal. Mindestens
neun Tage dauert dagegen die Reise in die
Vergangenheit über den Río Usumacinta. Begleitet von
einem Archäologen, vermittelt sie mit Besuchen von
Tikal, Ceibal, Aguateca, Punta de Chimino, El Altar de
Sacrificios, Planchon de Las Figuras, Yaxchilan,
Bonampak und Palenque das vollkommenste Bild der
Mayakultur und ihrer vom Dschungel geprägten
Vorstellungswelt.
Mehr
Informationen: Tikal Travel
www.tikaltravel.com infotikal@itelgua.com
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Zwischen 32
Mayastätten
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Ruinen zwischen Lianen und Farnen und immer wieder
Flüsse und kleine Binnenseen, auf denen schon die alten Maya mit ihren Kanus
ruderten: Etwa zwei (Bus-) Stunden südlich von Tikal entfernt breitet sich ein
touristisch noch stilles Gebiet aus, das sich wunderbar dazu eignet, einer
übermächtigen Natur zu lauschen und in die Welt der alten Maya einzutauchen.
Archäologen fanden hier nicht weniger als 32 Maya-Stätten. Darunter so
berühmte wie Ceibal, wo eine fein ausgearbeitete Stele mit dem Abbild eines
herausgeputzten Adligen zu sehen ist. Oder Aguateca mit seiner berühmten Stele,
auf der das Datum 741 vom Angriff der Mayastädte Ceibal und Dos Pilas auf Tikal
erzählt. Fast alle Mayastätten sind auf den Wasserwegenetz erreichbar, das
hier die Flüsse Passion, Salinas und Usumacinta mit ihren Seitenarmen und
Binnenseen bilden. Mitten drin liegt der Lago Petex Batun und an seinem wilden
Ufer zwischen Urwaldriesen die komfortable Petex Batun Lodge (Zi mit Bad und
Seeblick-Balkon). Sie wurde von der Agentur Panamundo in Guatemala City als
naturnaher Mittelpunkt drei- oder neuntägiger Peten-Programme erbaut, die
jeweils in der Hauptstadt gebucht werden müssen und auch von dort (oder von
Cancun/Mexico) starten. Das dreitägige Programm beginnt mit dem Flug nach
Flores, der Busfahrt zum Mittelpunktost des südlichen Peten, nach Sayaxché,
und setzt sich fort mit einem Besuch von Ceibal und einer Nacht in der Lodge am
See. Am nächsten Tag geht es dann mit dem Motorboot zu den Ruinen von Aguateca.
Und danach zurück nach Sayaxché und Flores. Am dritten Tag schließlich steht
vor dem Rückflug in die Hauptstadt noch ein ausgiebiger Besuch von Tikal auf
dem Programm. Bei der neuntägigen Tour werden die vorigen Programmpunkte um den
Besuch von Altar de Sacrificios erweitert, die zu den ältesten Mayastätten
überhaupt gehört. Außerdem um eine Bootsexpedition über den Rio Usumacinta
nach Yaxchilan, das am mexikanischen Ufer liegt. Und weiter - als Abrundung - um
einen Besuch von Palenque in Yukatan - so dass sich jeder Teilnehmer am Ende ein
gutes Bild von der Besiedlungsdichte im Kerngebiet der Mayakultur machen kann.
Wer mehr über Buchungsmöglichkeiten
und Preise erfahren will, wende sich an Roger Brenner, den deutschen Inhaber der
Agentur Panamundo in Guatemala City.
Internet: http://www.expedicion-panamundo.com/
Email: panamundo@guate.net
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Deutsche
in Alta Verapaz
CariLat.de Cobán, die Bezirkshauptstadt
von Alta Verapaz, liegt auf 1320 m Höhe in der Klimazone des ewigen Frühlings.
1538 von Las Casas gegründet, erhielt es von Karl V. den Titel "Ciudad
Imperial" (Reichsstadt). Trotz dieses großartigen Titels wirkt der Ort mit
seinen heute rund 25 000 Einwohnern immer noch wie ein zu groß geratenes
Straßendorf. Das Zentrum ist nach wie vor ländlich mit der 200 Jahre alten
Finca an der Plaza Central, in der heute das Hotel Posada untergebracht ist, und
der 1543 erbauten spanischen Kolonialkirche gegenüber. Der erstaunliche
Betonturm, der eine Art Musikpavillon darstellen soll, wirkt wie ein hilfloser
Versuch, in den Ort einen Hauch Modernität einziehen zu lassen. Mit seinen
kleinen Imbißständen ist der Platz am Abend ein beliebter Treffpunkt der
Einheimischen. Das Denkmal gegenüber dem Hotel Posada erinnert an den
legendären Beschützer der Indianer Bartolomé de Las Casas.
Die 1a Calle führt am Café
Tirol und der 5a Avenida vorbei bis zur
7a Avenida oder Avenida del Calvario, wo sich bald hinter dem Hotel Armenia die
breite Treppe zum Templo del Calvario hinaufschwingt. Der Aufstieg lohnt zum
einen wegen der kleinen Kirche aus der frühen Kolonialzeit, die auf einem
indianischen Bestattungshügel erbaut wurde, der heute noch als Friedhof dient.
Zum anderen ist auf dem Kirchvorplatz ein Kreuz zu sehen, das die Einheimischen
heute noch für synkretistische Opferrituale nutzen, was man an den Rußspuren
der Opferfeuer erkennen kann. Von der Terrasse lässt sich außerdem sehr schön
Cobán überblicken.
Über saubere Seitenstraßen und eine der Brücken, die den
Fluß Cahabón überspannen, gelangt man zur Gärtnerei und Pflanzenausstellung
Vivero
Verapaz der deutschstämmigen Familie Mittelstedt. Auf den Terrassen und in
den Gärten rund um das Privathaus gedeihen etwa 5000 Pflanzen, überwiegend
Orchideen, darunter auch Guatemalas Nationalblume, die Monja Blanca. Die
Blumen werden von der Familie ausschließlich für guatemaltekische Abnehmer
gezüchtet, da die Ausfuhr von Orchideen verboten ist. (Entrada a Cobán,
Apartado Postal 10, tgl. geöffnet, So nur vormittags, Eintritt 10 Q).
Häufig trifft man in dieser Region auf deutsche Nachnamen,
denn die deutschen Immigranten, die hier um die Jahrhundertwende mit dem Anbau
von Kaffee und Kardamom begannen, heirateten vorzugsweise indianische Frauen.
»Vielleicht, weil indígenas und Deutsche von Natur aus sehr arbeitsam
sind«, kommentiert das eine deutschstämmige Frau aus Cobán. Allerdings wurden
die meisten eingewanderten nichtjüdischen Deutschen unter Präsident Ubico
während des Zweiten Weltkriegs auf Druck der USA des Landes verwiesen, da sich
viele offen zu Hitler bekannten.
An der Ortsausfahrt in nordöstlicher Richtung passiert man
ein leerstehendes Haus mit typisch deutschem Giebel und gelangt dann nach etwa 6
km zum Marktflecken San Pedro Carchá. Hinter der von einem
großzügigen Park gerahmten Kolonialkirche versteckt sich das Museo Regional
Verapaz. Es birgt eine kleine Ausstellung von archäologischen Funden der
Umgebung, darunter Kekchí-Tonarbeiten und anderes regionaltypisches
Kunsthandwerk. (Öffnungszeiten Sa, So 9-12 Uhr und 14-17 Uhr, aber man sein
Glück auch wochentags versuchen, nur Di ist wirklich Ruhetag).
Kurz hinter San Pedro Carchá führt eine Schotterstraße
nach Lanquín (61 km), vorbei an winzigen Dörfern, in denen zum Teil politische
Flüchtlinge im Rahmen ihrer Rückführung aus dem mexikanischen Exil
angesiedelt wurden und begleitet von herrlichen Panorama-Ausblicken in einer
Landschaft gewaltiger Karstkegel. In Lanquín scheint die Welt dann zu
Ende - für Naturfreunde beginnt sie hier erst. Denn von Lanquín aus bieten
Touren zum Höhlensystem der Grutas de Lanquín, der 300m langen
Limestone-Kalksteinbrücke bei Semuc-Champey (10 km), die vom Río Cahabón
gespeist werden (Eintritt 10 Q.). In nächsten Ort Cahabón besteigen
dann die Teilnehmer der River-Rafting-Agentur Maya-Expeditions ihre
Schlauchboote und rauschen talwärts bis zum Lago Izabal
Infos
zu den Cahabón-River-Rafting Touren: Maya
Expeditions http://www.mayaexpeditions.com
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Tipps zu Guatemala
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